Glossar

Synthetisch replizierender ETF

Das Wichtigste in Kürze

ETF, der die Wertentwicklung eines Index nicht durch direkten Kauf der Indexwertpapiere nachbildet, sondern indirekt über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einer Gegenpartei.

Bei synthetischer Replikation schließt der ETF-Anbieter einen Swap-Vertrag mit einer Bank (Swap-Kontrahent) ab: Der ETF tauscht die Rendite seines Trägerportfolios gegen die exakte Indexrendite. Das birgt ein Gegenparteirisiko, das UCITS-Vorschriften auf max. 10 % des Fondsvermögens begrenzen und durch Sicherheiten (Collateral) abgesichert wird. Synthetische ETFs können bei bestimmten Indizes (Rohstoffe, Geldmarkt, US-Aktien wegen Quellensteuervorteilen) effizienter als physische Produkte sein.

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