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Rentenlücken-Rechner

Ermittle deine persönliche Versorgungslücke im Alter und berechne, wie viel du monatlich sparen musst, um sie bis zum Renteneintritt zu schließen.

Rentenlücken-Rechner

Benötigte monatliche Rente

2.000 €

Monatliche Rentenlücke

800 €

Wie viel muss ich monatlich sparen?

Benötigte monatliche Sparrate

146 €

bei 5 % Rendite p. a. über 30 Jahre – Entnahmephase: 20 Jahre

Das Altersvorsorgedepot ist ein neuer staatlich geförderter Weg, diese Sparrate steuerlich begünstigt aufzubauen.

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Modellrechnung ohne Gewähr. Die Sparrate setzt konstante Rendite, keine Inflation und eine Entnahmephase von 20 Jahren voraus. Die tatsächliche Rentenlücke hängt von vielen individuellen Faktoren ab (Erwerbsbiografie, Inflation, Kapitalerträge). Keine Finanzberatung.

Was ist die Rentenlücke und wie entsteht sie?

Die Rentenlücke – auch Versorgungslücke genannt – bezeichnet die Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand benötigst, und dem, was die gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich auszahlen wird. In Deutschland liegt das gesetzliche Rentenniveau aktuell bei rund 48 % des Durchschnittsverdiensts. Das bedeutet: Ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang durchgehend zum Durchschnittsverdienst gearbeitet hat, erhält eine Rente in Höhe von 48 % des aktuellen Durchschnittslohns.

Warum reicht die gesetzliche Rente oft nicht aus?

Die meisten Menschen streben im Alter ein Einkommensniveau von 70–80 % ihres letzten Nettoeinkommens an, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Die tatsächliche individuelle Rente liegt bei vielen jedoch deutlich unter dem theoretischen Maximum: Ausbildungszeiten ohne volle Beiträge, Phasen der Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit ohne Rentenversicherungspflicht, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit reduzieren die angesammelten Rentenpunkte. Das Ergebnis: Eine monatliche Lücke, die über 20 oder 30 Rentenjahre erhebliche Gesamtsummen ausmacht.

Wie groß ist die Rentenlücke typischerweise?

Ein konkretes Beispiel: Wer heute 2.500 € netto verdient und im Alter 80 % davon benötigt (2.000 € Bedarf), aber nur 1.200 € gesetzliche Rente erhält, hat eine monatliche Lücke von 800 €. Über eine Entnahmephase von 20 Jahren summiert sich das nominal auf 192.000 €. Mit Inflation werden es real noch mehr. Je früher du mit der privaten Vorsorge beginnst, desto kleiner die monatliche Sparrate – weil der Zinseszinseffekt mehr Zeit hat zu wirken.

Lösungsansatz 1: ETF-Sparplan

Ein monatlicher ETF-Sparplan auf breit diversifizierte Aktienindizes gilt als eine der flexibelsten und kostengünstigsten Methoden der privaten Altersvorsorge. Historisch haben Welt-ETFs (MSCI World, FTSE All World) langfristig 6–8 % p. a. rentiert – deutlich mehr als klassische Sparformen. Du bleibst flexibel: Der Sparplan kann jederzeit angepasst, pausiert oder aufgelöst werden, und das angesparte Kapital bleibt dir jederzeit zugänglich.

Lösungsansatz 2: Altersvorsorgedepot (ab 2027)

Ab dem 1. Januar 2027 tritt das neue Altersvorsorgedepot in Kraft (BGBl. I 2026 Nr. 156). Es kombiniert die Flexibilität eines ETF-Sparplans mit staatlicher Förderung: Auf Eigenbeiträge bis 1.800 € jährlich gibt es eine Grundzulage von bis zu 540 €. Zusätzlich werden pro förderberechtigtem Kind 300 € Kinderzulage gewährt, und Berufseinsteiger unter 25 Jahren erhalten einmalig 200 € Bonus. Das Altersvorsorgedepot löst das bisherige Riester-System ab und ist deutlich einfacher und flexibler gestaltet.

Lösungsansatz 3: Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Über den Arbeitgeber können Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttogehalts in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) umwandeln. Diese Beiträge sind bis zu bestimmten Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, mindestens 15 % des umgewandelten Betrags als Zuschuss hinzuzufügen. Die bAV eignet sich besonders als Ergänzung – nicht als alleinige Vorsorge –, da das angesparte Kapital bis zur Rente gebunden ist und im Rentenfall der vollen Einkommensteuerpflicht unterliegt.

Wann anfangen?

Jedes Jahr früheres Beginnen hat einen überproportionalen Effekt: Bei 30 Jahren bis zur Rente und 6 % angenommener Rendite musst du für 800 € monatliche Rentenlücke heute rund 396 € monatlich sparen. Wartest du 10 Jahre, steigt die nötige Sparrate auf rund 770 €. Diese Zahlen verdeutlichen: Der beste Zeitpunkt mit der Vorsorge zu beginnen ist jetzt – egal wie klein der Anfang ist.

Quellen & weiterführende Informationen

Häufige Fragen zur Rentenlücke

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