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ETF-Sparplan-Rechner
Berechne, welches Kapital du durch regelmäßige monatliche Einzahlungen in einen ETF-Sparplan aufbauen kannst – abhängig von Sparrate, Laufzeit und angenommener Jahresrendite.
Endkapital
104.185 €
Eingezahlt
48.000 €
Kursgewinne
56.185 €
Vereinfachte Modellrechnung ohne Steuern, Depot-Kosten und Inflation. Vergangenheitsrenditen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse. Keine Anlageberatung.
Wie funktioniert ein ETF-Sparplan?
Ein ETF-Sparplan ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, langfristig Vermögen aufzubauen. Die Grundidee ist simpel: Du zahlst jeden Monat einen festen Betrag in einen oder mehrere börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ein. Der Broker führt die Käufe automatisch durch – du musst dich um nichts weiter kümmern. Die Investition läuft im Hintergrund, während du dich auf andere Dinge konzentrierst.
Sparrate und Anlagehorizont
Die Sparrate ist der Betrag, den du jeden Monat investierst. Schon kleine Beträge können über lange Zeiträume erhebliches Kapital aufbauen. Bei 100 € monatlich, 20 Jahren Laufzeit und einer angenommenen Rendite von 7 % p. a. wächst dein Portfolio auf rund 52.000 € – obwohl du nur 24.000 € eingezahlt hast. Die Differenz von ca. 28.000 € ist der reine Zinseszinsgewinn. Je länger du investierst, desto stärker wirkt dieser Effekt: 30 Jahre Laufzeit verdreifachen das Endkapital bei gleicher Rate annähernd.
Der Zinseszinseffekt im ETF-Sparplan
Der Zinseszinseffekt ist das Herzstück jedes langfristigen Sparplans. Wenn dein Depot Wertzuwächse erzielt, wachsen diese Gewinne im nächsten Zeitraum ebenfalls mit – nicht nur dein ursprüngliches Kapital. Das führt zu exponentiellem Wachstum: In den ersten Jahren ist der Effekt kaum spürbar, nach 15 oder 20 Jahren macht er oft mehr als die Hälfte des Endvermögens aus. Unser Rechner verwendet die Formel für eine nachschüssige Rentenrechnung, bei der die Sparrate jeweils am Monatsende verbucht wird.
Welche Rendite ist realistisch?
Als Referenzwert verwenden viele Finanzplaner 6–8 % Jahresrendite für breit diversifizierte Aktien-ETFs. Historisch haben Indizes wie der MSCI World oder der FTSE All World über Zeiträume von 15 Jahren und mehr in dieser Größenordnung rentiert. Das ist jedoch kein Versprechen: Kurze Zeiträume können erheblich abweichen, sowohl nach oben als auch nach unten. Der Rechner erlaubt dir, verschiedene Szenarien durchzuspielen – du kannst konservative Annahmen (z. B. 5 %) und optimistische Szenarien (z. B. 9 %) vergleichen.
Kosten im ETF-Sparplan
Die wichtigste Kostenkennzahl bei ETFs ist die Gesamtkostenquote (TER – Total Expense Ratio). Sie gibt an, welcher Anteil des Fondsvolumens jährlich für Verwaltungskosten abgezogen wird. Günstige Welt-ETFs liegen heute bei 0,1–0,3 % TER – deutlich niedriger als aktiv verwaltete Fonds mit oft 1,5–2,5 %. Zusätzlich können Ordergebühren beim Kauf anfallen, obwohl viele Broker ETF-Sparpläne mittlerweile kostenlos anbieten. Unser Rechner arbeitet ohne Kostenabzug – in der Praxis reduzieren Kosten das Endkapital leicht.
Steuern und Sparerpauschbetrag
Gewinne aus ETF-Sparplänen sind in Deutschland mit der Abgeltungsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag, insgesamt ca. 26,375 %) steuerpflichtig. Wer einen Freistellungsauftrag bei seiner Bank einreicht, kann pro Jahr 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Ehepaare) steuerfrei vereinnahmen. Bei thesaurierenden ETFs, die keine Ausschüttungen vornehmen, wird jährlich die sogenannte Vorabpauschale fällig – ein fiktiver Mindestertrag, auf den Steuern anfallen. Unser Rechner berücksichtigt keine Steuern und arbeitet mit Bruttorenditen.
ETF-Sparplan und Altersvorsorge
Viele Menschen nutzen ETF-Sparpläne als zentrales Instrument der privaten Altersvorsorge. Ab 2027 gibt es mit dem Altersvorsorgedepot eine staatlich geförderte Variante: Auf Einzahlungen bis 1.800 € jährlich gibt es bis zu 540 € Grundzulage – zusätzlich zu möglichen Kinderzulagen und einem Berufseinsteigerbonus für unter 25-Jährige. Ein ETF-Sparplan lässt sich auch gut mit einem Rentenlücken-Rechner kombinieren: Erst ermittelst du, wie groß deine Versorgungslücke im Alter voraussichtlich ist, dann berechnest du die erforderliche monatliche Sparrate, um sie zu schließen.
Quellen & weiterführende Informationen
Häufige Fragen zum ETF-Sparplan
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